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Herzlich Willkommen beim Landesfrauenrat Thüringen e.V.

Auf der Website des Landesfrauenrates Thüringen e.V., dem Dachverband 26 Thüringer Frauenorganisationen und politischen Interessenvertretung aller Thüringer Frauen. Unser Ziel ist die Verbesserung der Situation der Frauen in Beruf, Gesellschaft und Familie. Wir wollen den Einfluss von Frauen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft stärken.

Lassen Sie uns dazu gemeinsam:

Ideen entwickeln - Erfahrungen austauschen - Gemeinsamkeiten entdecken
Kommunikation pflegen - Solidarität stärken - Vernetzungen knüpfen
Informationen publizieren - Konzepte erstellen
Einfluss nehmen - Zukunft mitgestalten

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Arbeit!
Wenn Sie Fragen oder Anregungen an den Landesfrauenrat Thüringen e.V. haben, dann schreiben Sie uns direkt.

Aktuelle Mitteilungen



KAIROS-Preisverleihung 2019

Schlagen Sie Menschen vor, die sich besonders im Interesse von Frauen und gelebter Gleichstellung engagieren. Die Ausschreibung dafür finden Sie hier.

Auch Thüringer Künstlerinnen sind aufgerufen, sich mit einem Kunstwerk bei uns zu bewerben, welches dann der KAIROS-Preis werden könnte. Die Kriterien können Sie hier nachlesen.

 
Wir sind noch keinen Schritt weiter!

Pressemitteilung zum Equal Pay Day 2019 und zur Aktion in Erfurt

Am 18. März ist es wieder so weit, Frauen verdienen endlich!
Mit dem Equal Pay Day wird wieder darauf aufmerksam gemacht, dass Frauen in Deutschland im Durchschnitt 22 % weniger verdienen als Männer. Die Ursachen dafür sind auch strukturell bedingt. Frauen sind oft in Branchen beschäftigt, die schlechter entlohnt werden, sind seltener in Führungspositionen und arbeiten häufiger in Teilzeit. Abgesehen von strukturell bedingten Unterschieden, wurde mit einer Studie im Auftrag des Statistischen Bundesamtes von Claudia Finke, Florian Dumpert und Martin Beck bestätigt, dass Frauen bei gleicher Qualifizierung für die gleiche Tätigkeit ebenfalls schlechter bezahlt werden, als Männer (im Durchschnitt 6 %).

Auch wenn die Bundesregierung versucht, dem entgegenzuwirken, mit z.B. dem Pflegepakt und damit der Aufwertung dieses Berufes, mit dem Entgelttransparenzgesetz, oder mit Anreizen für kürzere Berufsunterbrechungen, fehlt es immer noch an dem nötigen Bewusstsein, dass Frauenarbeit genau so viel Wert ist, wie die, die Männer verrichten. Die Folgen davon sind ein erhöhtes Risiko der Altersarmut, Abhängigkeiten von Ehepartnern oder staatlicher Unterstützung und nicht zuletzt der Verlust der Würde durch die mangelnde Anerkennung der Lebensleistung von Frauen.

Deshalb wird der Arbeitskreis Wirtschaft des Landesfrauenrates Thüringen e.V. gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten des Freistaates, dem DGB, dem FrauenZentrum Erfurt und der Friedrich-Ebert-Stiftung am 18. März mit einem Frauenpolitischen Rundgang darüber informieren. Von der Pergamentergasse geht es ab 16 Uhr über den Domplatz und die Marktstraße zum Fischmarkt, wo mit einem Theaterstück die Kundgebung ihren Höhepunkt findet.

Zahlen zum EPD aus der Pressemitteilung des statistischen Bundesamtes

V.i.S.d.P. und für Rückfragen: Ilona Helena Eisner: 0176/19662307

Website: http://www.landesfrauenrat-thueringen.de/
Facebook: https://www.facebook.com/Landesfrauenrat-Thüringen-1618792981711950/

 
Gerade wird wieder viel über den Sinn geschlechtergerechter Sprache diskutiert:

Da das für uns keine Frage ist, bieten wir lieber praktische Lösungen an und verlinken gerne den gend-o-mat der Bauhausuniversität Weimar. Die Frage „Kann gendern was ändern?“ beantworten wir eindeutig mit: JA!

https://www.uni-weimar.de/projekte/gend-o-mat

 
Kleine Nachlese...
 
Frauen fordern Emanzipation im Gesundheitswesen

Gemeinsame Pressemitteilung von BARMER, Landesfrauenrat und der Landesbeauftragten für die Gleichstellung von Frau und Mann

Erfurt, 5. März 2019 – Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März fordern die BARMER, der Landesfrauenrat Thüringen und die Thüringer Landesbeauftragte für die Gleichstellung von Frau und Mann die Emanzipation im Gesundheitswesen. „Die Medizin tickt noch immer männlich. In der Forschung, in den medizinischen Leitlinien oder auch in der Medikation müssen Frauen besser berücksichtigt werden. Sonst werden Frauen einfach nicht richtig behandelt“, sagen Birgit Dziuk, Landesgeschäftsführerin der BARMER, Gleichstellungsbeauftragte Katrin Christ-Eisenwinder und Andrea Wagner vom Landesfrauenrat.


Besonders eklatant ist die Situation bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Der Herzinfarkt wird noch immer als reine „Männersache“ betrachtet. Dabei sind Erkrankungen des Herzens die häufigste Todesursache bei Frauen in Thüringen. Laut Landesamt für Statistik aus dem Jahr 2016 starben 4155 Frauen und 3308 Männer an einer Erkrankung des Herzens. Nicht selten werden Herzinfarkte bei Frauen zu spät erkannt, weil typisch „männliche“ Symptome wie Vernichtungsschmerz fehlen und stattdessen beispielsweise Druckgefühle in Brust- und Bauchraum oder Übelkeit auftreten.

„Die medizinische Versorgung muss im Sinne der Frauengesundheit optimiert werden“, lautet die zentrale Botschaft, die BARMER, Landesfrauenrat und die Landesbeauftragte für die Gleichstellung von Frau und Mann anlässlich des Internationalen Frauentags senden.

 
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