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„Frauenheld.in“ gestartet: Die Kampagne „Ich bin Frauenheld.in“ soll den Landesfrauenrat bei seiner Arbeit unterstützen

Mit dem heutigen Tag startet der Landesfrauenrat Thüringen e.V. seine Kampagne „Ich bin Frauenheld.in". Mit dieser Aktion will der Verein Fördermitglieder gewinnen, die die Lobbyarbeit unterstützen und Frauen- und Gleichstellungspolitische Projekte realisieren helfen. Auf der eigens dafür eingerichteten Website https://www.frauenheld.in/info/ können sich Interessierte informieren und mit wenigen Klicks Held*innentaten vollbringen.

„Erkennungsmerkmal unserer Kampagne ist der pinke Pussyhat, das neue Symbol der internationalen Frauenbewegung die sich formiert, um gegen rückwärtsgewandte Politik zu protestieren. Frauenrechte müssen weltweit errungen, ausgebaut und erhalten werden.“ so Andrea Wagner, die Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen. Der Verein ist die Dachorganisation für 29 Mitgliedsorganisationen und politische Lobbyvertretung der Thüringer Frauen. Dem rechtspopulistischen Wind, der alte Rollenklischees und Frauenbilder aus der Mottenkiste holt, will der Landesfrauenrat mit Kreativität und den Bekenntnissen zu den Errungenschaften der Frauenbewegungen begegnen. „Wir wünschen uns, dass viele Menschen in diesem Sinne Frauenheld.innen und somit Teil der Bewegung sein werden.“ sagt die Vorsitzende.

V.i.S.d.P. und für Rückfragen: Ilona Helena Eisner: 0176/19662307
Website:
http://www.landesfrauenrat-thueringen.de/
Facebook: https://www.facebook.com/landesfrauenrat.thuringen
 

 
Vorstandsfrauen nachgewählt - Vorstand im Landesfrauenrat Thüringen wieder vollzählig

Der Landesfrauenrat Thüringen e.V. hat auf seiner 42. Delegierten-versammlung am 21. November 2017 eine neue Vorsitzende gewählt. 

Die Lobbyorganisation wird zukünftig durch Andrea Wagner von der LAG der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten vertreten. „Meine Mission ist, durch Kreativität die Gleichstellung der Geschlechter voran zu bringen und mit ansprechenden Projektideen auf die dicken Bretter aufmerksam zu machen, die wir in diesem Bereich immer noch bohren.“ sagte Andrea Wagner auf der Wahlversammlung.


Die Neuwahl war erforderlich, da die langjährige Vorsitzende Ilona Helena Eisner in die hauptamtliche Arbeit der Geschäftsstelle des Landesfrauenrates wechselte und damit ihr Amt niederlegte. Neue stellvertretende Vorsitzende ist Ina Wäßerling vom ZONTA Club Erfurt, eine weitere neue Beisitzerin wurde mit Rica Braune von Bündnis 90/DIE GRÜNEN gewählt. Die Positionen der Schatzmeisterin Julia Hohmann und der Beisitzerinnen Elke Heydrich, Ines Schatz und Kerstin Kloß blieben von dieser Wahlversammlung unberührt.

Die gewählten Frauen bleiben für die nächsten zwei Jahre im Amt.

V.i.S.d.P. und für Rückfragen: Ilona Helena Eisner: 0176/19662307

Website: http://www.landesfrauenrat-thueringen.de/ 

Facebook: https://www.facebook.com/landesfrauenrat.thuringen


 
Kommunikationspreis 2017 KAIROS Preisverleihung durch den Landesfrauenrat Thüringen e.V.

Bereits zum 7. Mal seit 2004 vergibt der Landesfrauenrat Thüringen e.V. den Kommunikationspreis KAIROS für besonderes Engagement für Geschlechter- und Chancengerechtigkeit unter der Schirmfrau Heike Werner, Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie. KAIROS steht in der griechischen Mythologie für die rechte Zeit, den richtigen Augenblick. „Wer zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Worte findet, die aufwühlen und auf Probleme hinweisen, wer Lösungen vorschlägt oder Sympathie bekundet, verdient auch öffentliche Würdigung.“, so Ina Wäßerling vom Vorstand des LFR Thüringen und Leiterin der Jury.

Die Jury entschied sich unter den diesjährigen Vorschlägen Kathrin Schuchardt aus Weimar mit dem KAIROS-Preis 2017 zu ehren. Die freiberufliche Bildungsreferentin ist weit über Thüringens Grenzen hinaus bekannt und gefragt. Nicht nur Stadt- und Jugendämter haben ihre Dienste in Anspruch genommen, sondern auch Bildungseinrichtungen wie die Polizeihochschule und Universitäten in Erfurt und München. Ihre Themen sind neben gewaltfreier Kommunikation, Körpersprache und Mediation auch Gender, Sexismus, Homo- und Transphobie, sowie sexuelle und geschlechtliche Vielfalt.
Darüber hinaus begleitet „Schuchi“ als DJane oft unentgeltlich Veranstaltungen in Frauen-, Familien- und Jugendeinrichtungen. „Schuchi steckt an mit ihrer Dynamik. Und mit ihrem Einsatz für ein weltoffenes, vielfältiges und gerechtes Thüringen hat sie den Frauenkommunikationspreis KAIROS mehr als verdient.“, meint auch die Landesgleichstellungsbeauftragte Katrin Christ-Eisenwinder.

Dabei vergibt der LFR keinen Geldpreis, sondern einen Kunstpreis. Thüringer Künstler*innen können sich für die Gestaltung bewerben und erhalten somit eine Plattform, ihre Kunst zu präsentieren. In diesem Jahr gestaltete die Jenaer Künstlerin Regina Lange die Bronzeplastik „Kleine schreitende Annabell“.

V.i.S.d.P. und für Rückfragen: Ilona Helena Eisner: 0176/19662307

 
Pressemitteilung zur Delegiertenversammlung 2017 des Landesfrauenrates Thüringen e.V.

Am Samstag, den 2. September 2017 kamen in Erfurt über 40 Delegierte aus den Mitgliedsorganisationen des Landesfrauenrats zur 41. Delegiertenversammlung des Dachverbandes zusammen.
Sie entschieden sich gemeinsam für eine engere Zusammenarbeit mit dem Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie bei der Erarbeitung und Umsetzung des Landesprogrammes für das solidarische Zusammenleben der Generationen. Viele Entscheidungen werden Einrichtungen von Mitgliedsorganisationen, wie Frauenhäuser oder Frauen- und Familienzentren unmittelbar betreffen. Als Lobbyorganisation für ca. 200.000 Thüringerinnen sieht es der Landesfrauenrat für gegeben an, an diesem Landesprogramm mitzuwirken und den Blick für Gleichstellung und Chancengerechtigkeit einzubringen.
Da der zweite Gleichstellungsbericht der Bundesregierung, der in diesem Frühjahr vorgelegt wurde, medial noch zu wenig Beachtung fand, will der LFR in den nächsten Monaten dazu beitragen, die Inhalte und Forderungen zu verbreiten und zu diskutieren. „Wenn wir in einer gerechteren Welt leben wollen, müssen wir solche Untersuchungen ernst nehmen, die gegebenen Empfehlungen diskutieren und an ihrer Umsetzung mitwirken.“ so Andrea Wagner, stellvertretende Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen e.V.
Mit dem Wechsel der bisherigen Vorsitzenden Ilona Helena Eisner in die Geschäftsführung wird der Verband bis zur Neuwahl einer Vorsitzenden gemeinsam von ihr und der Schatzmeisterin Julia Hohmann vertreten. Eine Neuwahl soll noch in diesem Jahr erfolgen.
V.i.S.d.P. und für Rückfragen: Ilona Helena Eisner: 0176/19662307

 
Mit Hindernisparcour wollen Akteure auf Lohnunterschiede hinweisen

Erfurt, 16.03.2017. Zum 10. Equal Pay Day (EPD) finden Aktionen in ganz Deutschland statt, darunter auch in Erfurt. Auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofes werden am Freitag ab 14 Uhr die verantwortlichen Akteure des Thüringer EPD – der Landesfrauenrat Thüringen e.V., der BPW Club Erfurt, der Zonta Erfurt e.V., die Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Thüringen, der DGB, der LSVD, die Landesgleichstellungsbeauftragte und das Erfurter FrauenZentrum, Pergamentergasse auf die Lohnlücke aufmerksam machen. Auch die Thüringer Frauenministerin Heike Werner wird die Aktion aktiv unterstützen.

An zehn Parcours können Interessierte Mitmachangebote ausprobieren, die sich thematisch an den Themen der letzten 10 Jahre des Equal Pay Day orientieren. „Witzig, nicht belehrend und auf den Lohnunterschied hinweisend,“, so die Verantwortlichen. Zum Jubiläum stehen konkrete Schritte zu echter Lohngerechtigkeit bei zahlreichen Aktionen in ganz Deutschland und beim Equal Pay Kongress am 18. März in Berlin im Mittelpunkt.

Die Zahlen des Statistischen Bundesamts belegen, dass die Lohnlücke in Deutschland (gemessen am Durchschnittsbruttostundenlohn im Jahr 2015) immer noch 21 Prozent betrug. Das bedeutet, dass Frauen umgerechnet 77 Tage (21 Prozent von 365 Tagen), also bis zum 18. März 2017 umsonst arbeiten, während Männer schon seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden. Damit bleibt Deutschland unter den Schlusslichtern in Europa. Zehn Jahre Equal Pay Day in Deutschland haben allerdings das Bewusstsein geschaffen, dass alle, Frauen wie Männer von Lohngerechtigkeit profitieren würden.

Zusätzlich zu vielfältigen Aktionen im ganzen Bundesgebiet gibt es deshalb in diesem Jahr ein besonderes Highlight: Ein großer Kongress in Berlin am 18. März will Frauen und Männer aus Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur anregen, bestärken und vernetzen, um gemeinsam konkrete, umsetzbare Schritte zur Schließung der Lohnlücke zu entwickeln. Der Equal Pay Day wurde 2008 auf Initiative des Business and Professional Women (BPW) Germany e.V. erstmals in Deutschland durchgeführt. Seitdem wächst die Zahl und Vielfalt der Veranstaltungen von Jahr zu Jahr. BPW ist eines der größten und ältesten Berufsnetzwerke für angestellte und selbständige Frauen. Inzwischen findet der Equal Pay Day in über 20 europäischen Ländern statt.

Entstanden ist der Tag für gleiche Bezahlung in den USA. Die amerikanischen Business and Professional Women schufen 1988 mit der Red Purse Campaign ein Sinnbild für die roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen. Diesen Gedanken griff der BPW Germany auf, sodass die roten Taschen bundesweit längst zum Symbol des Equal Pay Day wurden.

Weitere Informationen, Pressebilder und Videos unter www.equalpayday.de.

 
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