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Herzlich Willkommen beim Landesfrauenrat Thüringen e.V.

Auf der Website des Landesfrauenrates Thüringen e.V., dem Dachverband 29 Thüringer Frauenorganisationen und politischen Interessenvertretung aller Thüringer Frauen. Unser Ziel ist die Verbesserung der Situation der Frauen in Beruf, Gesellschaft und Familie. Wir wollen den Einfluss von Frauen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft stärken.

Lassen Sie uns dazu gemeinsam:

Ideen entwickeln - Erfahrungen austauschen - Gemeinsamkeiten entdecken
Kommunikation pflegen - Solidarität stärken - Vernetzungen knüpfen
Informationen publizieren - Konzepte erstellen
Einfluss nehmen - Zukunft mitgestalten

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Arbeit!
Wenn Sie Fragen oder Anregungen an den Landesfrauenrat Thüringen e.V. haben, dann schreiben Sie uns direkt.

Aktuelle Mitteilungen



Frauentag 2017 - Tag der offenen Tür im Landesfrauenrat Thüringen e.V.

Am Frauentag lud der Landesfrauenrat Thüringen e.V. zum Tag der offenen Tür in die Geschäftsstelle des Vereins, in der Johannesstraße 19 in Erfurt ein. Behütet mit rosa „Pussy Hats“ informierten die Vorstandsfrauen und Mitarbeiterinnen über die Arbeit des Landesfrauenrates, beantworteten Fragen zu den diesjährigen Themenfeldern, die immer noch Kampf gegen Gewalt gegen Frauen, für gleiche Bezahlung und gegen Altersarmut heißen und solidarisierten sich mit der weltweiten Frauenbewegung, die zum diesjährigen Frauentag lautstark auf Ungerechtigkeiten aufmerksam machte. Gezeigt wurde die Ausstellung „Frauenblicke“.

Sie gibt Einblicke in die Lebenswelt von ganz unterschiedlichen Thüringerinnen, die zwar nicht prominent, aber jeden Tag aktiv sind. „Gleichstellungsarbeit ist immer auch Öffentlichkeitsarbeit“, so Ilona Helena Eisner, Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen e.V. „Je mehr Menschen unsere Arbeit unterstützen, desto lauter ist unsere Stimme beim Kampf für die tatsächliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern im politischen, beruflichen und gesellschaftlichen Leben. Über die sozialen Netzwerke erreichen wir zunehmend mehr interessierte Frauen und erfahren Anerkennung für unser Engagement.“ Zudem wurde der 4. Film des Projekts #gendertrouble des Landesfrauenrates Thüringen uraufgeführt. Es ist der vorletzte Teil der filmischen Tetralogie der Veranstaltungen „Gendertalk mit…“ und beschäftigt sich mit dem Diskriminierungsmerkmal chronische Krankheit und Behinderung.

V.i.S.d.P. und für Rückfragen: Ilona Helena Eisner: 0176/19662307
Website: http://www.landesfrauenrat-thueringen.de/
Facebook: https://www.facebook.com/landesfrauenrat.thueringen

 
Tag der Offenen Tür beim Landesfrauenrat Thüringen e.V.

Der Landesfrauenrat Thüringen e.V. öffnet am 8. März seine Pforten! 

In der Zeit von 15 - 17 Uhr laden wir zum Tag der offenen Tür in die Geschäftsstelle in der  Johannesstraße 19 in Erfurt ein. Sie können sich über unsere Arbeit informieren, über die Themen, an denen wir gerade dran sind. Wir zeigen unsere Ausstellung "Frauenblicke" und den vierten Film zu unserem Antidiskriminierungsprojekt #gendertrouble.
Vertreterinnen des Vorstandes und Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle kommen bei Kaffee, Kuchen und Livemusik gerne mit Ihnen ins Gespräch. Ein gemeinsamer Besuch der Demonstration des Netzwerkes Frauen*Kampftag auf dem Erfurter Anger ist nicht ausgeschlossen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch, Ihr Interesse und die gemeinsame Zeit!

 
Gespräch des Vorstandes des Landesfrauenrates Thüringen e.V. mit Ministerin Heike Werner im Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie am 20. Januar 2017

Vom Einrennen offener Türen...

Als Thüringer Lobbyorganisation für Frauen ist Ministerin Werner eine sehr wichtige Partnerin für uns und die Themen der von uns vertretenen Organisationen. Wie gut, dass auch die Landesgleichstellungsbeauftragte Katrin Christ-Eisenwinder am gemeinsamen Gespräch heute im Ministerium mit am Tisch saß.

Neben „Evergreens“ wie die Beteiligung von Frauen, Equal Pay, verlässlicher und tarifgerechter Bezahlung von Mitarbeiterinnen in NGOs, Konzepten zur Bekämpfung von Frauenarmut und dem Spagat alleinerziehender Familie und Einkommen zu realisieren, sprachen wir auch das Thema „Koordinierungsstelle Gewaltprävention an. Ein Blick in den Koalitionsvertrag zeigt - dies sind politische Hausaufgaben, die in Thüringen noch gemacht werden müssen.

„Da rennen Sie offene Türen bei uns ein.“ sagte die Ministerin. Wir wissen natürlich, dass Gewaltprävention, in all ihren Facetten, eine Querschnittsaufgabe ist, weshalb auch Innenminister Poppenhäger demnächst von uns dazu befragt werden wird. Ministerin und Gleichstellungs-beauftragte versprachen auf ihren Ebenen für interministerielle Zusammenarbeit zu sorgen.

Wir lassen bis dahin unsere Laufschuhe an...

Weitere Informationen gibt: Ilona Helena Eisner, Vorsitzende Landesfrauenrat Thüringen e.V.,
Telefon: 0176-19662307

Foto: TMASGFF

 
Gespräch des Vorstandes des Landesfrauenrates Thüringen e.V. mit Minister Dieter Lauinger im Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz am 18. Januar 2017

Die Situation von geflüchteten Frauen muss auch in Thüringen sehr differenziert betrachtet werden. Neben der geforderten dezentralen Unterbringung und der Verbesserung der medizinischen Versorgung, gibt es noch weitere Probleme, auf die der Landesfrauenrat aufmerksam machen will. „Da geht es um Gewaltschutz für Frauen, die Kosten für Dolmetscherinnen, um die Möglichkeit der Kinderbetreuung und die Schaffung von niederschwelligen Zugangsvoraussetzungen für Frauen, z. B. bei Sprach- oder Integrationskursen zum Beispiel.“, sagt die Vorsitzende Ilona Helena Eisner.

Problematisch in diesem Zusammenhang ist, dass dem erhöhten Betreuungsaufwand, den flüchtende Frauen verständlicherweise haben, mit den jetzt bestehenden Hilfestrukturen von Beratungsstellen oder Gewaltschutzprojekten, derzeit keine Rechnung getragen werden kann. Ein großes Thema sind die Kosten für Dolmetscherinnen, gerade wenn sie im Gesundheitsbereich oder im Gewaltschutz benötigt werden. Diese Kosten werden in manchen Ämtern nur für geflüchtete Frauen mit anerkanntem Status geleistet, Frauen mit noch keinem anerkannten Status haben keinen Anspruch. Es liegt dann im Ermessen der Behörde, inwieweit diese freiwillige Aufgabe angegangen wird. Das Problem der fehlenden Dolmetscherinnenleistungen wird auch dann nochmal deutlich, wenn es um Haftungsrecht, zum Beispiel im medizinischen Bereich geht.

 

„Zu diesen Themen arbeiten wir eng mit der Landesgleichstellungs-beauftragten Katrin Christ-Eisenwinder zusammen, die auch immer wieder auf die Problematik der fehlenden Dolmetscherinnenleistungen aufmerksam macht.“, so Eisner weiter. Ein Problem kann nicht ignoriert werden, weil es um Frauen geht, die einen geringeren Stellenwert einnehmen, “mitgedacht“ werden oder nur 20 % von 100 % flüchtenden Menschen darstellen.

 

Weitere Informationen gibt: Ilona Helena Eisner, Vorsitzende Landesfrauenrat Thüringen e.V., Telefon: 0176-19662307

Foto: TMMJV


 
Weihnachtsgrüße

 
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