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18/02 2008
Aktuelles
Ministerin Taubert unterstützt Forderungen des Landesfrauenrates „Mit der Vorlage eines Vergabegesetzes erfüllt die Landesregierung eine langjährige Forderung des Landesfrauenrates. Wir freuen uns, dass nach dem Regierungsentwurf nun die Ausschreibungen der öffentlichen Hand an die Tariftreue und die Förderung von Frauen geknüpft werden können“ so Silke Bemmann, Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen, am Samstag nach der Delegiertenversammlung des Landesfrauenrates in Erfurt, und ergänzt „Leider hat die Erfahrung mit Kann-Bestimmungen in den letzten zwei Jahrzehnten gezeigt, dass diese gerade in Bezug auf die Förderung von Frauen nicht genutzt werden. Deshalb fordern wir die Landesregierung auf, den Gesetzentwurf dahingehend zu ändern, dass die Tariftreue für alle Bereiche sowie die Förderung von Frauen verbindliche Vergabekriterien werden“
In der Delegiertenversammlung waren Ministerin Heike Taubert sowie die gleichstellungspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Landtagsfraktionen zu Gast. Ministerin Heike Taubert sagte, dass sie die Bedenken des Landesfrauenrates hinsichtlich des Vergabegesetzes teilt und sagte ihre Unterstützung für die Forderungen des Landesfrauenrates zu.
Landesfrauenrat fordert Überarbeitung der Wirtschafts- und Arbeitsmarktprogramme der Landesregierung
„Der Internationale Frauentag ist leider nach wie vor nötig, um auf die Diskriminierung von Frauen aufmerksam zu machen“ erklärt Silke Bemmann, Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen, und ergänzt „In Thüringen haben wir zwar erstmals eine Ministerpräsidentin, nach wie vor fehlen aber die dringend notwendigen Maßnahmen der Landesregierung zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen.“
Der Landesfrauenrat beobachtet mit großer Sorge die Entwicklungen in der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik in Thüringen. „Dem vom Wirtschaftsminister einberufenem Wirtschafts- und Innovationsrat gehört nur eine einzige Frau an und in dem vor einem Monat von der Landesregierung veröffentlichten Zukunfts- und Innovationsprogramm wird mit keinem Wort auf die besondere Situation der Frauen auf dem Erwerbsarbeitsmarkt in Thüringen eingegangen“ kritisiert Silke Bemmann
„Schwestern zur Sonne zur Gleichheit – 100 Jahre internationaler Frauentag“
„Ohne die volle Gleichstellung und Gleichberechtigung der Geschlechter ist höchste menschliche Freiheit und Kultur unmöglich.“ (August Bebel)
Auf der II. Internationalen Frauenkonferenz 1910 in Kopenhagen wird folgender Antrag eingebracht:
„Im Einvernehmen mit den klassenbewussten politischen und gewerkschaftlichen Organisationen des Proletariats in ihrem Lande veranstalten sozialistische Frauen aller Länder jedes Jahr einen Frauentag, der in erster Linie der Agitation für das Frauenwahlrecht dient. Die Forderung muss in Ihrem Zusammenhang mit der ganzen Frauenfrage der sozialistischen Auffassung gemäß beleuchtet werden. Der Frauentag muss einen internationalen Charakter tragen und ist sorgfältig vorzubereiten.“
Landesfrauenrat ruft Frauen zur Wahl auf
Ministerin Taubert unterstützt Forderungen des Landesfrauenrates „Mit der Vorlage eines Vergabegesetzes erfüllt die Landesregierung eine langjährige Forderung des Landesfrauenrates. Wir freuen uns, dass nach dem Regierungsentwurf nun die Ausschreibungen der öffentlichen Hand an die Tariftreue und die Förderung von Frauen geknüpft werden können“ so Silke Bemmann, Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen, am Samstag nach der Delegiertenversammlung des Landesfrauenrates in Erfurt, und ergänzt „Leider hat die Erfahrung mit Kann-Bestimmungen in den letzten zwei Jahrzehnten gezeigt, dass diese gerade in Bezug auf die Förderung von Frauen nicht genutzt werden. Deshalb fordern wir die Landesregierung auf, den Gesetzentwurf dahingehend zu ändern, dass die Tariftreue für alle Bereiche sowie die Förderung von Frauen verbindliche Vergabekriterien werden“
In der Delegiertenversammlung waren Ministerin Heike Taubert sowie die gleichstellungspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Landtagsfraktionen zu Gast. Ministerin Heike Taubert sagte, dass sie die Bedenken des Landesfrauenrates hinsichtlich des Vergabegesetzes teilt und sagte ihre Unterstützung für die Forderungen des Landesfrauenrates zu.
Landesfrauenrat fordert Überarbeitung der Wirtschafts- und Arbeitsmarktprogramme der Landesregierung
„Der Internationale Frauentag ist leider nach wie vor nötig, um auf die Diskriminierung von Frauen aufmerksam zu machen“ erklärt Silke Bemmann, Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen, und ergänzt „In Thüringen haben wir zwar erstmals eine Ministerpräsidentin, nach wie vor fehlen aber die dringend notwendigen Maßnahmen der Landesregierung zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen.“
Der Landesfrauenrat beobachtet mit großer Sorge die Entwicklungen in der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik in Thüringen. „Dem vom Wirtschaftsminister einberufenem Wirtschafts- und Innovationsrat gehört nur eine einzige Frau an und in dem vor einem Monat von der Landesregierung veröffentlichten Zukunfts- und Innovationsprogramm wird mit keinem Wort auf die besondere Situation der Frauen auf dem Erwerbsarbeitsmarkt in Thüringen eingegangen“ kritisiert Silke Bemmann
„Schwestern zur Sonne zur Gleichheit – 100 Jahre internationaler Frauentag“
„Ohne die volle Gleichstellung und Gleichberechtigung der Geschlechter ist höchste menschliche Freiheit und Kultur unmöglich.“ (August Bebel)
Auf der II. Internationalen Frauenkonferenz 1910 in Kopenhagen wird folgender Antrag eingebracht:
„Im Einvernehmen mit den klassenbewussten politischen und gewerkschaftlichen Organisationen des Proletariats in ihrem Lande veranstalten sozialistische Frauen aller Länder jedes Jahr einen Frauentag, der in erster Linie der Agitation für das Frauenwahlrecht dient. Die Forderung muss in Ihrem Zusammenhang mit der ganzen Frauenfrage der sozialistischen Auffassung gemäß beleuchtet werden. Der Frauentag muss einen internationalen Charakter tragen und ist sorgfältig vorzubereiten.“
Vor 90 Jahren konnten Frauen in Deutschland erstmals wählen. Mehr als 82 Prozent der wahlberechtigten Frauen nahmen 1919 bei der Wahl zur Nationalversammlung ihr hart erkämpftes Wahlrecht aktiv und passiv in Anspruch. „60 Jahre Grundgesetz und 20 Jahre Maueröffnung machen deutlich, wie wichtig Demokratie und Menschenrechte sowie die demokratische Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger sind“ so Silke Bemmann, Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen „wir fordern alle auf, ihr Wahlrecht zu nutzen und sich abzugrenzen von rechtsextremistischen Parteien“
zur Pressemitteilung vom 11.5.2009
Sucht von Frauen eine zunehmende Gesundheitsgefahr
Am 20.4.2009 fand im Marie Seebach Stift in Weimar eine mit namhaften Fachleuten aus Thüringen besetzte Tagung zum Thema: „Frauen und Sucht“ statt. Veranstalter der Fachtagung waren der Landesfrauenrates Thüringen in Zusammenarbeit mit der Thüringer Gleichstellungsbeauftragten.
zur Pressemitteilung vom 20.4. Vortrag Bernd Dembach
Vortrag Prof. Dr. Erkwoh Vortrag Katrin Otto
Fatale Fakten
Landesfrauenrat und Sozialverbände warnen vor Altersarmut von Frauen
„Mit großer Sorge beobachten wir die zunehmende Verschlechterung der Situation von Frauen auf dem Erwerbsarbeitsmarkt in Thüringen. Wegen der Zunahme von prekärer Beschäftigung und der niedrigen Löhne sind insbesondere Frauen von niedrigsten Renten und Altersarmut bedroht“ sagt Silke Bemmann, Vorsitzende des Landesfrauenrat Thüringen.
„In den letzten Jahren sind die Renten der Rentnerinnen aus der Sozialversicherung in Thüringen kaum gestiegen: Der durchschnittlich ausgezahlte Altersrentenbetrag stieg von 2004 bis 2007 um acht Euro von 655 Euro 2004 auf 663 Euro im Jahr 2007.
Das entspricht einem prozentualen Zuwachs von 1,2 Prozent in drei Jahren. Im gleichen Zeitraum stiegen in Thüringen die Preise der Lebenshaltung um 5,5 Prozent, damit sind für die Rentnerinnen die Realeinkommen absolut gesunken“, so der Autor der Studie Dr. Wolfgang Kühn.
„Schon heute ist für viele Frauen in Thüringen die Altersarmut keine Fiktion: 10 Prozent aller Frauen, die älter als 65 Jahre sind, verfügen über ein monatliches Nettoeinkommen von weniger als 500 Euro, weitere 25 Prozent dieser Altersgruppe müssen sich mit einem monatlichen Nettoeinkommen zwischen 500 bis 700 Euro begnügen. Das ist unzumutbar in einem so reichen Land wie Deutschland “ kritisiert Silke Bemmann und ergänzt „Es ist ein Drama und auch eine Missachtung der Lebensleistung der Frauen, die ihr Leben lang gearbeitet haben und dann im Alter in Armut leben müssen.“
Pressemitteilung vom 3.3.2009 Studie FATALE FAKTEN
Positionspapier: Für eine sichere und solidarische Rente!
FATALE FAKTEN zum Alterseinkommen von Frauen in Thüringen - KONKRETE KONZEPTE als Handlungsanleitung für die Sozialpolitik
Gemeinsame Veranstaltung des Landesfrauenrates und der Sozialverbände SoVD, VdK und Volkssolidarität am 3.3.2009 um 18 Uhr im Landtag in Erfurt
Insbesondere Frauen sind wegen der niedrigen Löhne von niedrigsten Renten und Altersarmut bedroht. Sie haben keine Möglichkeiten zusätzlich privat vorzusorgen. Selbst wenn sie für eine private Zusatzversorgung gespart haben, müssen sie damit rechnen, im Alter lediglich die Grundsicherung zu erhalten. Von dieser wird dann die private Vorsorge abgezogen, so dass sie in diesem Fall keinen zusätzlichen Cent zur Grundsicherung haben werden. Frauen und Männern sollen auch im Alter ein Leben in Würde führen können, weshalb wir uns für eine solidarische und sichere gesetzliche Rente einsetzen. Mit der Einbeziehung aller Erwerbstätigen in die gesetzliche Rentenversicherung werden Sonderrechte für besser- und bestverdienende eingegrenzt und die gesetzliche Rentenversicherung erhält eine solide finanzielle Basis.
Zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung wird es höchste Zeit, die Ungleichbehandlung von Ost- und West auch in der gesetzlichen Rentenversicherung zu beseitigen. Gleiche Lebensbedingungen schaffen heißt auch gleiche Rentenwerte, zumal durch die niedrigeren Löhne die Menschen in Ostdeutschland ohnehin schon ein geringeres Rentenniveau haben. Gerade für Frauen wird wegen der rasanten Zunahme von prekärer Beschäftigung und Niedrigstlöhnen die Gefahr der Altersarmut steigen. Hier muss dringend gegengesteuert werden.
Der Landesfrauenrat Thüringen, die Sozialverbände SoVD und Vdk sowie die Volkssolidarität haben gemeinsam Vorschläge erarbeitet, wie die Gesetzliche Rentenversicherung reformiert werden sollte, um die gesetzliche Rente wieder lebensstandartsichernd zu gestalten. Diese Vorschläge wollen wir gerne gemeinsam mit Ihnen diskutieren und laden Sie herzlich ein zu unserer Veranstaltung am 3. März um 18 Uhr im Landtag in Erfurt
90 Jahre Frauenwahlrecht – aktiv und passiv mitgestalten
- Landesfrauenrat ruft Frauen auf aktives und passives Wahlrecht im Superwahljahr zu nutzen-
Anlässlich des 90. Jahrestages des Frauenwahlrechtes am19.01.2009 in Deutschland ruft der Landesfrauenrat Thüringen die Frauen auf, ihr aktives und passives Wahlrecht auch tatsächlich zu nutzen. „Es ist erst 90 Jahre her, dass Frauen in Deutschland wählen dürfen. Dieses „Bürgerrecht“ haben die Frauen sich hart erkämpft“ erinnert Silke Bemmann, Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen.
Es ist wichtig, dass Frauen nicht nur ihr aktives Wahlrecht nutzen und zu den anstehenden Kommunal-, Landtags-, Bundestags-, und Europawahlen 2009 wählen gehen. Auch das passive Wahlrecht, sich wählen zu lassen, sollte von den Frauen stärker in Anspruch genommen werden. „Der Landesfrauenrat wünscht sich, dass die Mandate der demokratischen Parteien in Thüringen stärker von Frauen genutzt werden, um sich aktiv einzumischen und mitzugestalten und damit positive Veränderungen für die Frauen in den kommenden Jahren in Thüringen erfolgen“ so Silke Bemmann.
zur Pressemitteilung vom 16.1.2009
Regionale Unterschiede des Elterngeldes spiegeln soziale Schieflage in Deutschland wider
- Landesfrauenrat fordert schnelle Korrekturen -
Anlässlich der heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes macht der Landesfrauenrat einmal mehr darauf aufmerksam das der Mindestsatz von zur Zeit 300 Euro monatlichem Elterngeld zu wenig ist und fordert schnelle Korrekturen.
„Die erheblichen regionalen Unterschiede bei der Höhe der ausgezahlten Elterngeldbeträge machen die eklatante soziale Schieflage in Deutschland deutlich sichtbar“ kommentiert Silke Bemmann, Vorsitzende des Landesfrauenrates die aktuellen Zahlen und ergänzt „Dort wo die Einkommen am niedrigsten sind, wird auch das geringste Elterngeld gezahlt. Frauen in Ostdeutschland sind einmal mehr benachteiligt: Sie sind von den niedrigeren Löhnen in Ostdeutschland betroffen und zusätzlich verdienen sie wesentlich weniger als Männer. Dies spiegelt sich deutlich in den heute veröffentlichten Zahlen wider“
Das Elterngeld als eine Lohnersatzleistung hält der Landesfrauenrat für den richtigen Weg. Damit werden Einkommensverluste während der Elternzeit abgemildert und vor allem bleiben die Frauen und Männer während der Elternzeit eigenständig in den Sozialversicherungen versichert. Nachbesserungsbedarf besteht aber hinsichtlich der Höhe des Mindestsatzes.
zur Pressemitteilung vom 10.12.2008
Gewaltopfern muss überall schnell geholfen werden
„Wir fordern die Landesregierung auf, gemeinsam mit den Landkreisen und kreisfreien Städten ein Konzept zu erarbeiten, welches den tatsächlichen Bedarf an Plätzen in Frauenhäusern und Frauenschutzwohnungen in Thüringen flächendeckend sicherstellt“ fordert Silke Bemmann, Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen, und ergänzt „Das größte Gesundheitsrisiko für Frauen ist leider immer noch die Gewalt gegen Frauen im häuslichen Bereich. Dies darf nicht einfach so hingenommen werden. Da muss endlich wirksam gesellschaftspolitisch gegengesteuert werden.“
zur Pressemitteilung vom 24.11.2008
Untätigkeit der politisch Verantwortlichen verfestigt Diskriminierung von Frauen
Neueste Zahlen des Bundesamtes für Statistik: Erwerbstätige Frauen in Ostdeutschland verdienen im Durchschnitt nur 65 % des Verdienstes von erwerbstätigen Männern in Westdeutschland
„Die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern sind ungerecht und unzumutbar. Dass der durchschnittliche Bruttostundenlohn von erwerbstätigen Frauen in Ostdeutschland nur 65 Prozent des durchschnittlichen Bruttostundenlohns von Männern im Westen beträgt, zeigt das ganze Ausmaß der permanenten Diskriminierung von Frauen und der doppelten Diskriminierung von Frauen in Ostdeutschland“ sagt Silke Bemmann Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen und ergänzt “Gut bezahlte und sichere Arbeitsplätze sind immer noch Männersache. Frauen werden zunehmend in prekäre Beschäftigungsverhältnisse abgedrängt und müssen sich mit schlecht bezahlten Arbeitsplätzen zufrieden geben“
zur Pressemitteilung vom 14.11.2008
Kindergeld darf nicht länger auf Hartz IV angerechnet werden
„Jedes fünfte Kind lebt in Thüringen in Armut, das ist für so ein reiches Land wie Deutschland völlig inakzeptabel. Da muss schnellstens gehandelt werden. Wenn hunderte Milliarden Euro für die Rettung der Banken im Eiltempo bereitgestellt werden können, muss es auch möglich sein, unsere Kinder vor Armut zu bewahren“ fordert Silke Bemmann, Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen und macht auch gleich konkrete Vorschläge
„Wir fordern die Landesregierung auf, umgehend im Bundesrat die Initiative dafür zu ergreifen, dass das Kindergeld nicht länger auf das Einkommen der Hartz IV Empfängerinnen und Empfänger angerechnet wird“ so Silke Bemmann „durch diese Maßnahme könnte sofort den Betroffenen sehr wirkungsvoll geholfen werden. Das Kindergeld käme dann endlich auch bei denjenigen an, die es dringend brauchen.“
Ein Großteil der 60.000 Kinder und Jugendlichen, die laut dem gestern von der Landesregierung veröffentlichten Bericht in Thüringen in Armut leben, leben in sog Hartz IV Bedarfsgemeinschaften und/oder mit Alleinerziehenden.
zur Pressemitteilung vom 22.10.2008
Arbeitslose sollen Zeche für die Zocker zahlen
Als unglaublichen Vorgang bezeichnet Silke Bemmann, Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen, die heutigen Beschlüsse des Bundesrates zu den Kürzungen der Beratungshilfe für Empfängerinnen und Empfänger von Arbeitslosengeld II. Die Anwaltskosten für Gerichtsverfahren gegen sog Hartz-IV Bescheide sollen nur noch in bestimmten Fällen übernommen werden und dann sollen den Hartz IV- Empfängerinnen und Empfängern auch noch 20 Euro Eigenbeteiligung von den ohnehin schon sehr knapp kalkulierten Bedarfssätzen abgezogen werden. In den Bedarfssätzen sind Kosten für Rechtsberatung aber nicht vorgesehen. Gerade eine qualifizierte Rechtsberatung führt jedoch dazu, dass aussichtslose Gerichtsverfahren erst gar nicht geführt werden.
„Während der Staat für Verluste in Milliardenhöhe an den Börsen aufkommt, werden die Leistungen für die Arbeitslosen weiter gekürzt. Diese haben ja nicht einmal einen Ausgleich für die hohen Preissteigerungen bekommen und die Kindergelderhöhung wird ihnen auch vorenthalten“ kritisiert Silke Bemmann die unsoziale Politik
zur Pressemitteilung vom 10.10.2008
Hartz IV Betroffene dürfen nicht der Willkür der Behörden ausgeliefert werden
„Die Grenze der Rechtsstaatlichkeit ist erreicht“ empört sich Silke Bemmann Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen „angesichts der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit sollte nicht vergessen werden, dass die Menschen insbesondere auch für Rechtsstaatlichkeit auf die Straße gegangen sind.“ Anlass für die Kritik des Landesfrauenrates sind die geplanten Reformen der sog. Hartz-Gesetze, die zur Zeit zwischen Bund und Ländern verhandelt werden.
zur Pressemitteilung vom 8.10.2008
Arbeitsfähigkeit der Interventionsstellen muss rund um die Uhr sichergestellt werden
Landesfrauenrat bedauert, dass Landesregierung Verbesserungsvorschläge nicht aufgreift
Der Landesfrauenrat Thüringen, steht der Neueröffnung einer 2. Interventionsstelle am 1. Oktober in Nordhausen und der Weiterentwicklung der Interventionsarbeit zur häuslichen Gewalt positiv gegenüber. „Mit nur 1,5 Personalstellen ist die Interventionsstelle aber nicht in der Lage, den Anforderungen an die notwendigen sofortigen Hilfeleistungen bei häuslicher Gewalt rund um die Uhr gerecht zu werden“ beklagt Silke Bemmann, Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen, die aus Sicht des Landesfrauenrates unzureichende Ausstattung der Interventionsstelle.
zur Pressemitteilung vom 26.9.2008
Nichts-Tun der politisch Verantwortlichen ist Politik gegen Frauen
Erwerbstätige Frauen in Ostdeutschland verdienen im Durchschnitt fast 60 Prozent weniger als erwerbstätige Männer in Westdeutschland
„Die Zahlen des Bundesamtes für Statistik bestätigen leider, dass sich die Diskriminierungen von Frauen auf dem Erwerbsarbeitsmarkt weiter verfestigen“ so Silke Bemmann, Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen, und ergänzt „Frauen in Ostdeutschland werden mindestens doppelt diskriminiert: Sie sind betroffen von den geringeren Löhnen in Ostdeutschland und verdienen dann noch einmal weniger als Männer in Ostdeutschland. So liegt der durchschnittliche Bruttostundenlohn einer Frau in Ostdeutschland 58 Prozent unter dem der Männer in Westdeutschland. Der Abstand der durchschnittlichen Bruttostundenlöhne von Frauen in Westdeutschland gegenüber ihren männlichen Kollegen beträgt dagegen „nur“ 24 Prozent. Da Frauen in Thüringen zunehmend in Teilzeitarbeitsverhältnisse abgedrängt werden, vergrößern sich die Abstände noch einmal beim monatlichen Einkommen.“
zur Pressemitteilung vom 26.8.2008
Diskussion um Kosten lenkt ab von Wirkungslosigkeit des Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes (AGG)
„Wir bedauern sehr, dass die öffentliche Debatte über das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sich zumeist nur um die für die Unternehmen vermeintlich entstandenen Kosten dreht, nicht aber darum, ob das Gesetz denn überhaupt zur Verbesserung der Geschlechtergerechtigkeit beiträgt“ kommentiert Silke Bemmann, Vorsitzende des Landsfrauenrates Thüringen, die aktuelle Diskussion über die heute von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes veröffentlichte Studie zu den durch das AGG verursachten Folgekosten.
zur Pressemitteilung vom 14.8.2008
Rasante Preissteigerung erhöht Armutsrisiko von Frauen
Soziale Einrichtungen in Existenz bedroht
Heute veröffentlichte Zahlen des Landesamtes für Statistik sind alarmierend
„Der rasante Preisanstieg vor allem für Lebensmittel, Energie- und Heizkosten sowie Treibstoff macht vor allem denjenigen zu schaffen, die mit ihrem geringen Einkommen sowieso schon kaum hinkommen. Fast die Hälfte aller erwerbstätigen Frauen in Thüringen hat ein monatliches Nettoeinkommen von weniger als 900 € netto im Monat, ein Drittel sogar weniger als 700 €. Viele dieser Frauen müssen gerade im ländlichen Bereich längere Anfahrtswege zur Arbeitsstätte mit dem PKW zurücklegen. Bei den hohen Benzinpreisen und den stark gestiegenen Preisen für Lebensmittel kommen viele mit ihrem Gehalt kaum noch aus und haben berechtigte Ängste vor der Betriebskostenabrechnung für die Wohnung“ weist Silke Bemmann, Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen auf die sich zuspitzende Situation für Frauen hin
zur Pressemitteilung vom 30.7.2008
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Durchbruch gelungen:
Verwaltungsvorschrift zur Umsetzung der Vergabebestimmungen des Thüringer Gleichstellungsgesetzes soll endlich kommen
„Seit Jahren haben wir die zur Umsetzung der Vergabenvorschriften des Thüringer Gleichstellungsgesetzes erforderliche Verwaltungsvorschrift gefordert, nun haben wir endlich die Zusage von Frau Lieberknecht, dass sie sich für den Erlass dieser Verwaltungsvorschrift einzusetzen wird. Dies ist ein großer Fortschritt“ freut sich Silke Bemmann, Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen nach dem Gespräch des Vorstandes des Landesfrauenrates mit Ministerin Christine Lieberknecht am gestrigen Nachmittag.
Pressemitteilung vom 14.6.2008
Niedriglöhne und Billigjobs treiben Frauen in die Altersarmut
„Niedriglöhne und Billig-Jobs treiben Frauen in die Altersarmut“ warnt Silke Bemmann, Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen, vor den langfristigen Folgen. „In Thüringen verdienen 44 % der erwerbstätigen Frauen monatlich weniger als 900 € netto, ein Drittel sogar weniger als 700 € netto. Dies reicht kaum zum Leben und diese Frauen haben keine Möglichkeit, sich eine angemessene eigenständige Alterssicherung aufzubauen.“ Hiervor warnt der Landesfrauenrat schon seit Langem.
Pressemitteilung vom 10.6.2008
Gestiegene Benzinpreise bedrohen Arbeit der Vereine und Verbände
„Durch die drastisch gestiegenen Benzinpreise werden die Finanzmittel bei vielen Thüringer Verbänden und Vereinen knapp“ weist Silke Bemmann, Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen auf die Auswirkungen der Benzinpreiserhöhungen auf die frauenpolitische Arbeit in Thüringen hin.
mehr: Pressemitteilung vom 28.5.2008
Armut in Deutschland ist Folge falscher Politik
Die aktuellen Zahlen zur Armut in Deutschland erschrecken und betreffen besonders Frauen. „Es ist ein Skandal, dass in einem reichen Land wie Deutschland laut Armutsbericht der Bundesregierung jeder Vierte von Armut betroffen ist“, sagt Silke Bemmann, Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen und weist darauf hin, dass die Armut Folge falscher Politik ist. Während Unternehmen und Vermögende durch Steuergeschenke entlastet wurden, wurden beispielsweise einschneidende Verschlechterungen für Arbeitslose und Rentner vorgenommen, die dramatische Auswirkungen für die abhängig Beschäftigten hatten:
mehr: Pressemitteilung vom 20.5.2008
Ministerin Lieberknecht verspricht Kürzungen bei den Frauenzentren zurückzunehmen
„Frau Lieberknecht hat uns heute eindrucksvoll gezeigt, was möglich ist, wenn der politische Wille da ist“ lobt Silke Bemmann, Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen die neue Sozialministerin.„Frau Lieberknecht hat uns heute zugesagt, dass die im März verfügten Kürzungen für das Jahr 2008 bei den Thüringer Frauenzentren um insgesamt 30.000 € zurückgenommen werden. Gleichzeitig hat sie uns zugesichert dass die auch aus ihrer Sicht unerträgliche Bürokratie für die Antragstellung radikal vereinfacht werden würde. Es zeigt sich einmal mehr, dass konstruktive Kritik letztendlich auch zum Erfolg führen kann“ freut sich Silke Bemmann über das Erreichte.
Pressemitteilung vom 15.5.2008
Frauen sehen Modell des Bürgergeldes kritisch
„Gleichmacherische Instrumente in einer geschlechterhierachischen Gesellschaft führen in der Regel dazu, dass Ungerechtigkeiten sich verfestigen“ warnte Frau Prof. Dr. Bütow vor der Einführung des Modells „mit Einführung des Bürgergeldes würden alle anderen sozialpolitischen Subventionen wie Kindergeld, Wohngeld etc entfallen. Es käme somit einer Legitimation für den Staat gleich, sich immer mehr aus der sozialpolitischen Verantwortung zu ziehen. Statt den Niedriglohnsektor mit dem Bürgergeld zu subventionieren, solle sich die Regierung für eine grundlegende Reform der Arbeitsmarktpolitik im Sinne für mehr Geschlechtergerechtigkeit einsetzen.“
Pressemitteilung vom 14.5.2008
Der Landesfrauenrat Thüringen wird 15!
Mit einer Festveranstaltung in Erfurt hat der Landesfrauenrat am 14.5.2008 sein 15jähriges Jubiläum gefeiert. Vor 150 Gästen aus ganz Thüringen würdigte die Vorsitzende Silke Bemmann das ehrenamtliche Engagement der vielen Frauen:„wir können stolz auf das Erreichte sein und mein besonderer Dank geht an alle Frauen, die sich – zumeist ehrenamtlich - in zahlreichen Arbeitsgruppen, Gremien und Projekten engagiert haben und engagieren. Nur Dank dieses Engagements und dem großen Zusammenhalt ist es uns gelungen, die gut funktionierende Netzwerkarbeit aufzubauen.
Vielen Dank für die "Nachhilfe" Frau Tasch
"Sehr geehrte Frau Tasch: bitte versuchen Sie sich nicht in Nachhilfe. Der Lehrerberuf erfordert doch mehr Fachwissen als die Politik"
Silke Bemmann mit nur zwei Gegenstimmen als Vorsitzende des Landesfrauenrates bestätigt
In der 28. Delegiertenversammlung am 26.4.2008 wurde in Erfurt der Vorstand des Landesfrauenrates neu gewählt. Silke Bemmann wurde mit nur zwei Gegenstimmen als Vorsitzende bestätigt. Ebenfalls im Amt bestätigt wurden ihre Stellvertreterin Monika Hofmann (Demokratischer Frauenbund) und die Schatzmeisterin Katrin Christ (AG Weiberwirtschaft der Partei DIE LINKE). Als Beisitzerinnen wurden Elke Holzapfel (Frauen-Union der CDU), Heidrun Höpfner (Landessportbund), Dr. Cornelia Klisch (Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen) und Sabine Ruhe (Der Paritätische) gewählt.
Frauenverbände sind empört über Ignoranz der Landesregierung
Weder in der Vereinbarung zur Fachkräftesicherung noch im Ausbildungspakt wird auf die besondere Situation von Frauen eingegangen. „Wir bedauern sehr, dass die Landesregierung angesichts dieser sich für die Frauen zunehmend verschlechternden Situation Vereinbarungen mit der Wirtschaft abschließt, ohne auf Verbesserungen für die Frauen hinzuarbeiten. Weder in der Vereinbarung zur Fachkräftesicherung, die die Landesregierung im Januar mit der Regionalagentur für Arbeit abgeschlossen hat, noch im Ausbildungspakt, der morgen der Presse vorgestellt wird, wird auf die besondere Situation von Frauen eingegangen“ fasst Silke Bemmann die Kritik der Frauenverbände zusammen und ergänzt „gerade in solchen Vereinbarungen könnte die Landesregierung großen Einfluss auf die Einstellungspraxis der Unternehmen und die Förderpraxis durch die Bundesagentur für Arbeit nehmen.“
zur Pressemitteilung vom 28.4.2008
Gleichstellungsbeauftragte tritt Gleichstellungsgesetz mit Füßen
Auf große Empörung der Thüringer Frauenverbände stießen die Äußerungen der Gleichstellungsbeauftragten Johanna Arenhövel in der 28. Delegiertenversammlung des Landesfrauenrates Thüringen, die heute in Erfurt stattfand. Johanna Arenhövel sah auf Nachfrage keine Notwendigkeit die zur Umsetzung der wichtigen Bestimmung in § 22 Gleichstellungsgesetz zur Vergabe öffentlicher Aufträge vorgeschriebene Verwaltungsvorschrift zu erlassen. „Wir sind entsetzt über diese Einstellung der Gleichstellungsbeauftragten zu Recht und Gesetz. Damit tritt Frau Arenhövel das Gleichstellungsgesetz mit Füßen. Wir gehen davon aus, dass die neue Sozialministerin Christine Lieberknecht dies in Ordnung bringt“ so Silke Bemmann, Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen.
zur Pressemitteilung vom 26.4.2008
Frauenhäusern fehlt Geld für notwendige Fort- und Weiterbildung
Von der Landesregierung in Auftrag gegebene Evaluierung der Arbeit der Frauenhäuser empfiehlt Maßnahmen zur Professionalisierung.
"Brisant an diesen Empfehlungen ist, dass gerade die Personalkosten und die Mittel für von den Autoren geforderte Fort- und Weiterbildung für die Beschäftigten von der Landesregierung in den vergangenen Jahren stark gekürzt worden sind. Anträge für die jetzt von den Autoren der Studie dringend angemahnten Supervision wurden von der Landesregierung sogar als nicht förderfähig abgelehnt" so Silke Bemmann, Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen und ergänzt "Wir fordern die Landesregierung auf, die hierfür notwendigen Mittel umgehend bereit zu stellen. Notwendig ist auch eine Aufstellung über die personelle und sachliche Ausstattung der Frauenhäuser für die beschriebene Professionalisierung der Arbeit der Frauenhäuser. Hierzu machten leider weder die Autoren der Studie noch die Vertreterin der Landesregierung auch auf Nachfrage keine Angaben"
Pressemitteilung vom 18.4.2008
Frauenzentren wehren sich gegen "faule Ostereier" der Landesregierung
"Diese Überraschungseier der Landesregierung haben nicht nur wegen ihres Inhaltes sonder auch wegen des gewählten Zeitpunktes - kurz nach dem Internationalen Frauentag und kurz vor den Osterfeiertagen - einen äußerst faden Beigeschmack" so Silke Bemmann, Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen
zur Pressemitteilung vom 24.3.2008
Geld ist genug da - es ist nur ungerecht verteilt!
„Frauen sind wesentlich stärker von Armut und niedrigen Einkommen betroffen als Männer. Bald die Hälfte aller erwerbstätigen Frauen hat ein Einkommen, das kaum für ein eigenständiges Leben reicht. Wir fordern dringend Maßnahmen, die für mehr soziale Gerechtigkeit für Frauen sorgen“ fordert Silke Bemmann im Namen der Thüringer Frauenverbände
Pressemitteilung zum Internationalen Frauentag
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident versucht anscheinend von eigener Untätigkeit abzulenken
Statt endlich etwas für die Verbeserung der Situation von Frauen zu tun, entfacht der Ministerpräsident die schon vor drei Jahren geführte Debatte neu. "Die Tötung von Kindern ist etwas Schreckliches und kommt leider immer wieder in allen Teilen der Welt vor. Es ist mehr als geschmacklos, diese schrecklichen Taten politisch gegen die Frauen in Ostdeutschland zu instrumentalisieren. Wir verstehen dies als einen Pauschalangriff auf das Selbstwertgefühl und das Selbstbewußtsein von Frauen" kritisiert Silke Bemmann, Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen die jüngsten Äußerungen vom Ministerpräsident Böhmer
zur Pressemitteilung vom 26.2.2008
Wirtschaftsförderung und Chancengleichheit:
Veranstaltung am 6.3.2008 um 18.00 Uhr in Erfurt, Comcenter
Zur gemeinsamen Veranstaltung des Landesfrauenrates und der Friedrich Ebert Stiftung am 6.3.2008 in Erfurt laden wir Sie herzlich ein. Die Europaabgeordnete Constanze Krehl und Frau Dr. Sabine Awe vom Thüringer Wirtschaftsminietrium werden die Bedeutung der EU-Strukturfonds für Thüringen darstellen. In einer anschließenden Diskussionsrunde mit der stellvertretenden Landtagspräsidentin Birgit Pelke, Frau Dr. Sabine Awe, Referatsleiterin im Thüringer Wirtschaftsministerium und der Vorsitzenden des Landesfrauenrates Silke Bemmann werden wir die Steuerungswirkungen und -möglichkeiten für die Gleichberechtigung der Geschlechter in Thüringen erörtern und Maßnahmen zur Verbesserung der Situation von Frauen in Thüringen diskutieren.
Erstmals Thüringer Frauenmedienpreis verliehen
In der Festveranstaltung im Kindermedienzentrum wurden heute Frank A. Bangert und Cristina Perincioli für ihre Beiträge ausgezeichnet. "Die ausgezeichneten Beiträge zeigen eindrucksvoll die vielfältigen Möglichkeiten, mit denen Medienschaffende dazu beitragen können, tradierte Rollenklischees auszubrechen und zum Nachdenken anzuregen" freut sich Silke Bemmann, Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen
Pressemitteilung Jurybegründung I Jurybegründung II
Gewalt gegen Frauen ist größtes Gesundheitsrisiko für Frauen
"Mit der vorliegenden neuen Verordnung zur Finanzierung der Frauenhäuser setzt die Landesregierung das bestehende Netz von Frauenhäusern und Frauenschutzwohnungen in Thüringen leichtfertig aufs Spiel!" fasst Silke Bemmann, Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen die Kritik der Frauenverbände zusammen.
zur Pressemitteilung vom 10.11.2007
Landesfrauenrat warnt vor Einführung des Betreuungsgeldes
„Der Feldversuch in Thüringen zeigt, dass gestiegene Beiträge für die Betreuungseinrichtungen und die Auszahlung der Prämie, wenn das Kind nicht in die Kinderkrippe gebracht wird, angesichts der äußerst niedrigen Einkommen seine Wirkung nicht verfehlt. Statt mit einer solchen Politik Mütter in der Ausübung einer Erwerbstätigkeit zu behindern, sollten Bundes- und Landesregierung endlich wirksame Maßnahmen zur Verbesserung der Situation von Frauen auf dem Erwerbsarbeitsmarkt ergreifen“ fordert Silke Bemmann, Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen
zur Pressemitteilung vom 2.11.2007
Landesfrauenrat reagiert empört auf Äußerungen von Minister Reinholz im Gleichstellungsausschuss
"Ministerpräsident Dieter Althaus hat uns im Januar selbst den Vorschlag gemacht, die vom Landesfrauenrat geforderte Fachstelle zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der GFAW einzurichten. Die Zusage des Ministerpräsidenten wiegt für uns mehr, als die Meinung des Wirtschaftsministers, dass er davon wenig hält" reagiert Silke Bemmann, Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen, auf die Behauptung von Minister Reinholz, der Landesfrauenrat halte nicht mehr an seiner Forderung, die Fachstelle einzurichten, fest.
Pressemitteilung vom 13.9.2007
FrauenGesundheit
Vortragsreihe des Landesfrauenrates Thüringen und des Frauenzentrums Erfurt
Nach wie vor gilt in Wissenschaft und Praxis als Norm ein Mann zwischen 20 und 40 Jahren. Dies führt zu Unter- und Fehlversorgung in erheblichem Ausmaß für Frauen und Kinder; für alle, die dieser Norm nicht entsprechen. Mit der Veranstaltungsreihe soll für auf diese Probleme aufmerksam gemacht und für eine geschlechtsspezifische Forschung und Gesundheitsversorgung geworben werden
Pressemitteilung vom 17.9.2007 Veranstaltungsprogramm
Abwanderung junger Frauen zwingt zum Handeln
"Die Landesregierung sollte ihre vorhandenen Möglichkeiten dringend stärker nutzen und z.B. die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass bei den geplanten Maßnahmen zur Sicherung des Fachkräftebedarfs Thüringer Unternehmen insbesondere Frauen berücksichtigt werden. Dies wäre dann sicherlich eine wirksame Maßnahme, um der Abwanderung junger gut qaulifizierter Frauen entgegen zu wirken" fordert Silke Bemmann, Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen, nach einem Gespräch mit Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz
Pressemitteilung vom 12.9.2007
Landesfrauenrat kritisiert Betreuungsgeld à la Stoiber
Im Landtag musste die Thüringer Landesregierung eingestehen, dass 80 % der 2-3 jährigen Kinder eine Kinderbetreuungseinrichtung besuchen. Die Kürzungen der Landesregierung bei der Finanzierung der Kitas haben seit in Kraft treten des Familienfördergesetzes zu drastischen Beitragserhöhungen geführt. "Ministerpräsident Althaus ignoriert die Fakten und versucht mit Hilfe von Herdprämien und der Reduzierung der Mittel für Kinderbetreuungseinrichtungen, den Menschen ein Lebens- und Familienmodell aufzuzwingen, das sie nicht wollen" kritisiert Silke Bemmann, Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen
Pressemitteilung vom 31.7.2007
Erstmals wird Thüringer Frauenmedienpreis verliehen
Bis zum 15.9.2007 können Bewerbungen beim Landesfrauenrat Thüringen eingereicht werden.
Ausgezeichnet werden Beiträge, die zu einer kritischen Auseinandersetzung mit tradierten Rollenbildern führen oder durch ein faires und emanzipiertes Frauenbild die Frauen und Mädchen in ihrer Rollenvielfalt als aktiv Handelnde abbilden.
Pressemitteilung vom 26.7.2007
Pressemitteilung vom 5.7.2007
Endlich Gleichstellungsgesetz umsetzen!
Die erneut aufgeflammte Diskussion über die Abwanderung der jungen gut ausgebildeten Frauen aus Thüringen nimmt der Landesfrauenrat zum Anlaß, auch die Landesregierung zum sofortigen Handeln aufzufordern. § 22 des Thüringer Gleichstellungsgesetzes muss endlich umgesetzt werden.
"Frauen werden auch im Jahr der Chancengleichheit systematisch auf dem Erwerbsarbeitsmarkt benachteiligt. Der Frauenanteil bei Neueinstellungen beträgt in Thüringen lediglich 37 % und liegt damit sowohl unter ostdeutschem (39 %) als auch westdeutschem Durchschnitt (46 %)" weist Silke Bemmann, Vorsitzende des Landesfrauenrates, auf die besonders schlechte Situation der Frauen in Thüringen hin.
Pressemitteilung vom 6.6.2007